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Die Geschichte, die sich hinter Interspiro verbirgt

Seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben wir einen Atemschutz für Bereiche über und unter der Erde entwickelt, in denen man nicht atmen kann. Wir hatten zahlreiche technologische Meilensteine und viele von ihnen wurden zum Industriestandard. Seit 2003 sind wir Teil der Ocenco Gruppe, einem der Weltmarktführer für Atemschutz.

Von den ersten Tagen AGAs bis heute

 

 

1904

Interspiro war in seinen ersten Jahren Teil von AGA – einem multinationalen Industrieunternehmen, das 1904 von dem schwedischen Nobelpreisträger Gustaf Dalén gegründet worden war. AGA erweiterte sein Angebot bereits frühzeitig von nautischen Instrumenten und Gasen auf eine breite Palette an Kernprodukten, so beispielsweise gassparende Regler für die von AGA betriebenen Leuchttürme. Diese wurden in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch in medizinischen Geräten und für den Atemschutz eingesetzt.

1948

Atemventil mit Ein- und Ausatmung in ein und derselben Membran.

Im Ventil herrscht überall identischer Druck. Durch die Reduzierung von Druckunterschieden wird das Atmen erleichtert.

 

 

1954

Ein Rückblick auf 1954, als sich das schwedische Einkaufshaus NK at Hamngatan in Stockholm dazu entschied, eine Produktauswahl zum Gerätetauchen einzuführen. Der Regulator wurde von Dag Johannisson gebaut, einem sehr guten und innovativen Ingenieur bei AGA. Intern wurde der Regulator bei AGA/Interspiro all die Jahre „tesilen = Teesieb” genannt. Dies war ein echter Meilenstein für das Tauchen. Wie Sie auf der Kopfzeile des Zeichens sehen können, wurde der Name „Divator” bereits 1954 benutzt. Auch die Bademode dieser Zeit unterscheidet sich definitiv von der heutigen.

1958

Hydrostatischer Gewichtsausgleich des Atembalgs.

Durch hydrostatischen Ausgleich wird der Druckunterschied zwischen Lunge und Atembalg beseitigt.

1961

Überdruck.

Auf Grundlage der bei der Entwicklung des für Jagdflugzeuge konzipierten Atemgeräts Aviatic gewonnenen Erkenntnisse und nach weiteren mehrjährigen physiologischen Studien entwickelt Interspiro das erste Überdrucksystem. Heute ist dies weltweit Standard.

1963

Beschlagfreie Tauchmaske.

Durch Spülung mit trockener Luft wird die Visierinnenseite beschlagfrei gehalten.

1965

Einführung der 300-bar-Technologie,

Erhebliche Verlängerung der Einsatzdauer kleiner Sauerstoffflaschen. Durch Doppelflaschen mit gemeinsamem Ventil erzielt man Verbesserungen hinsichtlich Gewichtsverteilung und Belastung und damit eine Erleichterung für den Träger. Die längere Einsatzdauer führt auch zu erhöhter Sicherheit.

1965

Die Sporttauchausrüstung von AGA wird vom Space Shuttle Rettungsteam der NASA benutzt. Die Ausrüstung war speziell dafür konzipiert, 15 Meter aus einem Hubschrauber zu fallen, um Astronauten in ihrer Raumkapsel zu sichern, wenn sie auf dem Wasser landen. Das Bild entstand in unmittelbarer Nähe des Weltraumzentrums Cape Canaveral in Florida.

 

1969

Mechanisches Mischgas-Tauchgerät.

Mit dem ACSC wird erstmals ein mechanisch gesteuertes Mischgas-Tauchgerät eingeführt.

1973

Integration von Sprechfunk.

Zur Erhöhung der Sicherheit baut Interspiro ein Funkgerät in den SCBA/BA ein. Heute ist dies in vielen Ländern vorgeschrieben.

1973

Reserve-Luftventil mit Warnfunktion.

Interspiro entwickelt ein Reserve-Luftventil mit Warnsignal vor dem vollständigen Schließen des Ventils.

1974

Schnellanschluss einer zusätzlichen Maske.

Entwicklung einer zusätzlichen Überdruckmaske mit Gerät zur künstlichen Beatmung mit Schnellkupplung zum SCBA/BA für die Rettung/Versorgung von Verletzten.

1977

Belüftung gasdichter Anzüge.

Komfort und Sicherheit für den Anwender können erheblich verbessert werden, als Interspiro die Luft des SCBA/BA zur Belüftung gasdichter Anzüge einsetzt.

1981

Aktivierung durch ersten Atemzug.

Die automatische Aktivierung des Überdrucks bot sich als weitere Verbesserung an. Der durch den ersten Atemzug aktivierte Überdruck sorgt für Funktionssicherheit.

1982

Divator MKII Vollgesichtsmaske.

Interspiro führt den Divator MK II mit Glas geringer Dicke und automatischer Aktivierung des Sicherheitsdrucks ein.

1983

Im Jahr 1974 wurde AGA Spiro als Teil des von AGA betriebenen Geschäftsbereichs Medizin gegründet. 1983 konzentrierte sich AGA auf das Kerngeschäft, AGA Spiro wurde zu Interspiro und verließ AGA.

 

1991

Vollverbundflaschen.

Nach mehrjähriger Entwicklung und gemeinsamen Tests mit ABB, führt Interspiro die erste Vollverbundflasche für die Brandbekämpfung ein. Gewichtsreduzierung, bessere Gewichtsverteilung und Sicherheit waren die entscheidenden Faktoren bei der Entwicklung dieses Produkts. Diese überlegene Kombination führt zu einer enormen Verlängerung der Nutzungsdauer der Flasche. Heute wird eine lebenslange Garantie (NLL- Non Limited Life) auf das Produkt gewährt.

1996

Computergesteuertes SCBA/BA: Spirotroniq.

Mit der Einführung des Spirotroniq vollzieht Interspiro einen weiteren bahnbrechenden Entwicklungsschritt. Ein Computer überwacht die technischen Funktionen, und bei jedem Öffnen des Flaschenventils wird ein Selbsttest durchgeführt. Gemäß der Philosophie von Interspiro ist bei dem Gerät eine einfache Integration künftiger Weiterentwicklungen und Verbesserungen möglich.

2002

CBRN.

Ein SCBA/BA von Interspiro erhält als erstes Gerät der Welt eine CBRN-Zulassung durch das NIOSH. Die neuen NIOSH-Vorgaben für den Einsatz in Umgebungen mit ABC-Kampfstoffen werden vollständig eingehalten.

2003

Interspiro wird Teil der Ocenco Gruppe.

2003

Hochdruck-Schlauchtauchgerät.

Mit dem DP1-Schlauchtauchgerät wird eine Versorgungsleitung eingeführt, die einen Hochdruckschlauch mit einer Signalleine kombiniert. Diese Verbindung führt im Vergleich zu vorherigen Systemen zu einer bedeutenden Gewichts- und Volumenreduzierung. Der Betreuer an der Oberfläche muss die Tauchtiefe nicht mehr überwachen.

2004

Tauchen mit auftriebsneutralen Verbundflaschen.

Interspiro erweitert den Anwendungsbereich für Verbundflaschen - nun können diese auch zum Tauchen eingesetzt werden. Durch ein flexibles Gewichtssystem läuft die Sauerstoffversorgung im Wasser auftriebsneutral ab.

2007

Divator MKIII Regulatoreinheit.

Ergonomisches, redundantes Regulatorsystem, das so konzipiert ist, dass der primäre Regulator und/oder der Lungenautomat im Fall eines Einfrierens oder einer anderen Störung isoliert werden können. Duale Erst-Stufenregulatoren, die in einer Einheit integriert sind, bieten dem Taucher große Vorteile, wenn beim Tauchgang ein Problem auftaucht.

2008

IS-MIX halb geschlossenes Tauchsystem zur Minenräumung.

Das IS-MIX ist extrem einfach und schnell einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Da die meisten Pflegemaßnahmen mit wenigen oder gar ohne Werkzeuge erledigt werden können, sind die Wartungskosten sehr niedrig. Die Atemarbeit ist dank der Schläuche mit großem Durchmesser und dem hydrostatischen Gewichtsausgleich der Atembälge minimal. Das Set verhält sich im Wasser neutral und sorgt so für ein angenehmes und exaktes Arbeiten bei Tauchmanövern.

2013

SpiroCom - Sprachkommunikationssystem.

Die an der Maske montierte SpiroCom-Einheit ist mit ihrer Kombination von Teamkommunikation mit Freisprecheinrichtung, integriertem Stimmverstärker und schnurloser Fernfunkaktivierung einzigartig. Die Teamkommunikationsfunktion ist ein interaktiver Sprechfunk mit kleinem Kommunikationsradius innerhalb des Teams von Feuerwehrleuten. Um auf die Aktivierung der Funkfernschaltung zuzugreifen, drückt der Benutzer einfach nur die Push-to-Talk-Taste (PTT) auf der Seite der Spirocom Maskeneinheit.

2015

Incurve.

Zum Schutz der Feuerwehrleute vor solchen langfristigen Gesundheitsgefahren haben wir das Incurve SCBA, ein SCBA-Atemschutzgerät für alle Flaschentypen, entwickelt. Durch ein absolutes Minimum textiler Komponenten ist es weniger kontaminationsanfällig sowie leichter zu reinigen.

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